Geschichte des Instituts

Stetig wachsende Leasingquoten sowie eine fehlende wissenschaftliche Verankerung waren die ausschlaggebenden Gründe dafür, dass am 05. Juli 1984 das Forschungsinstitut für Leasing an der Universität zu Köln gegründet wurde. Dieser Einrichtung vorausgegangen war eine wissenschaftliche Diskussion über die Existenz und die Entwicklung des Leasings, die auch vom Gründungsdirektor Professor Dr. Hans E. Büschgen mitbestimmt wurde.

Als unabhängige und wissenschaftlich orientierte Institution soll das Institut den Rahmen dafür schaffen, Leasing in seiner Breite thematisch zu erfassen und Analysen systematisch zu vertiefen.

Seit Januar 2002 ist Professor Dr. Thomas Hartmann-Wendels Direktor des Instituts. Entwicklungen wie z.B. die Reform der Basler Eigenkapitalverordnung bestimmen die Arbeit des Instituts und bilden thematische Schwerpunkte. Darüber hinaus ist das Institut im Bereich der Grundlagenforschung tätig, um Leasing in seiner Existenz und Vorteilhaftigkeit nicht nur steuerlich, bilanziell und rechtlich, sondern auch aus anderen theoretischen Blickwinkeln zu begründen.

Das Forschungsinstitut hat in der Vergangenheit eine Reihe von Projekten initiieren und verwirklichen können. Exemplarisch seien genannt:

  • Studie "LGD von Mobilien-Leasingverträgen" (2005)
  • Studie "Basel II, internes Rating und die Leasing-Branche" (2003)
  • Studie "Consequences of a Change in the Accounting Rules Concerning Lease Contracts in Europe" (1996)
  • Gutachten zu "Leasingverfahren im Hochschulbau" (1996)
  • Fachtagung "Leasing in Theorie und Praxis" (23./24.11.1988)
  • Studie zum "EDV-Einsatz in der Leasing-Wirtschaft" (1987)